Samstag, 26. Juli 2008

Ratschlag für Foren-Betroffene

Wir möchten aufgrund aktueller Kundenberichte vor falscher Rechtsberatung in Internet-Foren warnen. Kunden beschwerten sich immer häufiger bei uns, dass Ihnen in diversen (teils anonymen) Internetforen empfohlen wurde, nicht auf unsere Korrespondenz zu reagieren.

Nun haben einige Kunden dadurch erhebliche Nachteile erfahren (Bonitätsherabsetzung, Schufa-Eintrag oder Strafverfahren). Diese teils sehr dubiosen Foren werden häufig von Unternehmen missbraucht, die mit uns im Wettbewerb stehen. Teils werden Sie sogar von konkurrierenden Unternehmen betrieben. Es ist in Deutschland gesetzlich verboten (siehe Rechtberatungsgesetz RBerG), konkrete Rechtsberatung zu geben. Dies ist nur Anwälten vorbehalten. Daher dürfen FOREN in der Regel keine Rechtsberatung geben. Es gibt sogar Foren, deren Betreiber bereits wiederholt eine Ordnungshaft abgesessen haben, weil Sie unwahre Behauptungen wiederholt hatten. Für fast alle Foren gilt, dass Sie kommerziell sind, Sie verdienen mit den vermeintlichen Problemen anderer durch Anzeigen sehr viel Geld.

Sollten Sie also durch ein solches Forum einen Vermögensschaden erlitten haben, gilt folgender Rat - er stammt vom Deutschen Anwalts Verein (DAV). Drucken Sie das entsprechende Forum aus, suchen Sie zudem das Impressum auf der Forumsseite. Dort finden Sie den rechtlich verantwortlichen. Wenden Sie sich mit diesen Unterlagen sofort an:

Deutscher Anwaltverein (DAV) e.V.
Littenstraße 11
10179 Berlin, Deutschland
Tel.: 49 (30) 72 61 52 - 0
Fax: 49 (30) 72 61 52 - 1 90

Dort kann man Ihnen einen Fachanwalt nennen. Dieser kann den Forumsbetreiber in die Haftung fürden den Ihnen entstandenen Schaden nehmen. Sollte der Forumsbetreiber aufgrund fehlenden Impressums nicht zu ermitteln sein, teilen Sie dies dem Anwalt mit. Oder wenden Sie sich an uns. Unsere Experten konnten bereits die meisten Forumsbetreiber namentlich ermitteln. Der Provider, der das Forum hostet, ist i.d.R. leicht ermittelbar und hat Auskunft zu erteilen (Stichwort "Störerhaftung").

Abschliessend gilt der Rat, Rechtsfragen nie auf eigene Faust zu klären oder sich auf "gutgemeinte"Ratschläge von meist unbekannten Personen zu verlassen. Es gilt immer, einen Anwalt zu konsultieren. Sollten Sie finanziell nicht dazu in der Lage sein, so kann ein Anwalt beraten, Prozesskostenhilfe zu beantragen.

Ihr Team von FASTLOAD.TV

Dienstag, 15. Juli 2008

Analyse Nutzerverhalten

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Stellungnahme zur Netzwelt "Berichterstattung"

An die H2 Medien GmbH "Netzwelt.de"

Gerne nehmen wir in Bezug auf Ihre Anfrage zu den auf Ihrer Internetseite http://www.netzwelt.de/ gemachten Vorwürfen.

Es ist richtig, dass in der Vergangenheit einige Abmahnungen an Kunden, welche massiv Raubkopien und/oder pedophile Inhalte mit anderen Usern getauscht haben, ergangen sind. Bei einigen wenigen Abmahnungen war die Wortwahl mehr als unglücklich. Wenn hierdurch der Eindruck einer Nötigung entstand, so möchten wir uns hierfür ausdrücklich entschuldigen. Ziel war es, die illegalen Handlungen mit Nachdruck zu unterbinden – hier ist man offensichtlich weit über das Ziel hinausgeschossen.

Durch Ihre Berichtserstattung haben Sie allerdings den Nutzern einen Bärendienst erwiesen. Aufgrund Ihres Beitrags haben wir uns nämlich zu einer grundsätzlich anderen Verfahrensweise entschlossen, so dass niemand unsere Firma der Vereitlung einer Strafe oder Nötigung beschuldigen kann:

1.) Erreichen uns Ermittlungsanfragen zu bestehenden Strafverfahren gegen unsere Nutzer, erteilen wir sofort - ohne vorhergehende Abmahnung - vollumfänglich den Behörden Auskunft. Der Nutzer erfährt hiervon nichts, so dass er keine Gelegenheit hat, Beweismittel zu vernichten.

2.) Werden wir durch Hinweise Dritter (beispielsweise seitens der Urheberrechtsverbände oder durch anonyme Hinweise anderer Nutzer) oder eigene Ermittlungen auf strafbare Handlungen aufmerksam, geben wir dem Nutzer durch die Abgabe der strafbewährten Unterlassungsverpflichtungserklärung die Möglichkeit, von einer Strafverfolgung abzusehen.

Sicher können Sie verstehen, dass wir auch in Zukunft aufgrund des immensen Drucks seitens der Urheberrechtsverbände und der Ermittlungsbehörden nicht tatenlos zusehen können, wenn unsere Server genutzt werden, um illegale Handlungen anonym durchzuführen. Unser Unternehmen hat sich von Beginn an für ein sauberes Filesharing eingesetzt. So haben wir von Anfang an in der AGB ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Tauschen und insbesondere die Verbreitung von Raubkopien etc. verboten ist.

Auch werden wir uns durch Ihre Berichtserstattung nicht davon zurückhalten lassen, aktiv gegen die Verbreitung von Kinderpornographie vorzugehen. Untersuchungen in unserem Unternehmen im Rahmen des Strafverfahrens gegen Nutzer von Fastload.TV bei der Staatsanwaltschaft Karlsruhe (AZ: 310 Js 10809/08) haben erschreckende Resultate geliefert. Ca. 25% aller über unsere Server durchgeführten Transfers beinhalteten pedophiles oder anderweitig verbotenes Material. Daher haben wir umfangreiche Filter implementiert, die in Zukunft dazu führen werden, solche Handlungen auf ein Minimum zu reduzieren.

Wir mussten in unserer Niederlassung bereits drei Arbeitsplätze einrichten, welche ausschließlich eingesetzt werden, um die große Anzahl der Ermittlungsanfragen und anonymen Hinweise zu bearbeiten.

Eine Veröffentlichung dieses Schreibens im Wege einer Gegendarstellung würden wir begrüßen – dadurch können in Zukunft Missverständnisse vermieden werden.

Pressemitteilung vom 10. Juli 2008

(openPR) - Mit heutigem Datum hat die Firma Oxyron s.r.o. - einer der weltweit größten Entwickler und Anbieter von P2P (Filesharing) Software, eine Kampagne gegen Kinderpornographie und Gewalt im Internet gestartet. Bekannt wurde die Firma 2007 durch Ihr P2P System FASTLOAD.TV.In Zusammenarbeit mit internationalen Strafverfolgungsbehörden wurde ein selbstlernender Content-Filter entwickelt, welcher verdächtige Dateitausch-Vorgänge unter den P2P-Nutzern sofort an die Mitarbeiter meldet. Diese Vorgänge werden dann durch die Mitarbeiter geprüft. Liegt ein Missbrauchsfall vor, werden die Kundendaten und IP-Daten sofort an die zuständigen Staatsanwaltschaften über eine automatisierte Schnittstelle weitergeleitet.Bisher wird bereits mit den Behörden in Deutschland, der Schweiz und auch Österreich zusammengearbeitet. Andere internationale Ermittlungsbehörden werden in Zukunft hinzukommen. Bereits am ersten Einsatztag des Systems konnten über 1000 verdächtige Nutzerkonten entdeckt werden.

Oxyron s.r.o.
Stefanikova 7
SK-81106 Bratislava
Slowak Republic
Handelsregisternummer Bratislava ICO: 36677311
Steuernummer Slowakei: SK2022243773
Fax Bratislava: 00421 2 33010301


Sie können uns in folgenden Sprachen schreiben: Englisch, Slowakisch, Russisch, Deutsch

Oxyron s.r.o. ist eine in Bratislava ansässige Software-Entwicklungsfirma mit derzeit 8 Mitarbeitern.Entwickelt wurden bisher zahlreiche Mediacodecs und P2P Komponenten. In 2007 ging die Firma mit einer eigenen P2P Software (FASTLOAD.TV) an den Markt. Die Firma ist insbesondere im deutschsprachigen Raum tätig.